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Die Mitglieder der UNESCO-Gruppe und UNESCO-AG

Die sechs UNESCO-Bildungsansätze

 

–        Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung,

–        Interkulturelles und inklusives Lernen,

–        Zusammenleben in Vielfalt, UNESCO-Welterbebildung,

–        Bildung für nachhaltige Entwicklung,

–        Global Citizenship und

–        Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter

 

sind auf unterschiedlichen Ebenen fest in unserem Schulcurriculum verankert. Zum einen wurden sie in die schulinternen Lehrpläne aller Fächer integriert.Darüber hinaus werden sie schwerpunktartig vertieftin den dreistündigen UNESCO-Profilfächern der Klassen 8-10 sowie in den Seminarfächern der Oberstufe.

 

 

  1. Jahrgangsübergreifende Verankerung in allen Fachcurricula des Luhe-Gymnasiums

Mit der Wiedereinführung von G9 im Jahr 2021, d.h. dem Abitur nach 13 Schuljahren, haben wir alle Fachcurricula überarbeitet und dabei zur Bedingung gemacht, dass die 6 UNESCO-Bildungsansätze in allen Fächernüber alle Jahrgänge fester inhaltlicher und methodischer Bestandteil des unterrichtlichen Geschehens hinweg sind. Beispielhaft kann hier das Thema „Leben in Vielfalt“ (Klasse 6) genannt werden. Dabei beschäftigen sich die Schüler*innen mit Fragestellungen des inklusiven und interkulturellen Zusammenlebens in der Gesellschaft. Dies erfolgt anhand von Beispielen aus ihrem (Schul-)Alltag, aber auch mit Bezug zu globalen Kontexten, so werden auch Migration und Fluchtursachen ergründet. Der auf den UNESCO-Zielen basierende Unterricht bietet Möglichkeiten, Vorurteile und Umgangsformen mit Abweichungen von der Norm, daraus entstehende Konflikte und Diskriminierung zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu erproben.

In Ergänzung zur naturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Energiefragen unter nachhaltiger Perspektive, bietet beispielsweise der Geschichtsunterricht in der 8. Klasse den Schüler*innen die Chance, sich mit Formen der Energiegewinnung im historischen Längsschnitt auseinanderzusetzen, und hierbei die Wurzeln des mit der Energiegewinnung verbundenen Raubbaus an der Erde zu verstehen.

Auch kreativ-musische Fächer, wie die Bildende Kunst, können spezifische Zugänge zu Fragen nachhaltiger Entwicklung, dem Weltnatur-und Kulturerbe und einer verantwortungsvollen Global Citizenship gestatten: In Jahrgang 10 werden beispielsweise Upcyclingund globale Produktkreisläufe mit ästhetischen Fragenstellungen eines nachhaltigen Designs verknüpft. Die 11. Klassen reflektieren vom Menschen weltweit geschaffene Kultur- und Stadtlandlandschaften sowie deren kulturelle und soziale Funktionen mit Hilfe praktischer (audio)visueller Gestaltungsformate.

Wir legen Wert darauf, dass die curricularen Querverbindungen und verschiedenen fachlichen Perspektiven auf bestimmte Fragestellungen für unsere Schüler*innen sichtbar werden, so dass ihnen eine mehrperspektivische Annäherung auf die angesprochenen Themenkomplexe vertraut wird.

 

 

 

  1. Profilfächer
    Link: Profilfächer

 

  1. UNESCO-Themen im Seminarfach der Oberstufe

Das in der Oberstufe angebotene Seminarfach in Jahrgang 12 und 13 soll die Schüler*innen dazu befähigen, (fach)wissenschaftliche Inhalte und allgemeine wissenschaftliche Arbeitsweisen als Vorbereitung auf ein späteres Studium zu erwerben. Alle Seminarfächer am Luhe-Gymnasium haben als weitere Zielsetzung, UNESCO-Themen und -Fragestellungen zu vertiefen.

Auch die mit dem Fach verbundene einwöchige Seminarfahrt findet an Orten mit UNESCO-Weltnatur- und Kulturerbestätten statt, so dass der Bezug zum Welterbe-Konzept und die mögliche Bedrohung der Orte für die Schüler*innen direkt erfahrbar werden. Beispielhafte Seminarthemen der letzten Jahre lauteten: „Menschenrechte früher und heute“, „Fließgewässer unter UNESCO-Schwerpunkten“, „Deutsch-Französische Freundschaft“. Im Rahmen des Seminarfachs „Menschenrechte früher und heute“ wurden die Vereinten Nationen und andere humanitäre Einrichtungen wie das Rote Kreuz in Genf besucht, damit verbunden erarbeiteten die Schüler*innen gesellschaftsrelevante Fragen aus den BereichenGesundheit (Umgang mit Kranken und Teilhabe psychisch Kranker), Politik (Ein-Kind-Politik, Asylrecht, Todesstrafe), Kultur und Soziales (Flucht und Migration, Mädchenrechte/Bildung für Mädchen, Prostitution, Rassismus). Hier ist hervorzuheben, dass die Schüler*innen nicht disziplinär an einen einzelnen Fachzugang gebunden sind, sondern die Möglichkeit haben, lebensweltliche Problemstellungen mit unterschiedlichen Methoden und disziplinären Zugängen zu bearbeiten.

Luhe-Gymnasium ist „mitarbeitende UNESCO-Projektschule“

Lernen an der UNESCO-Schule

In mehr als 100 Städten verteilt über die gesamte Bundesrepublik findet man sie: die 300 UNESCO-Projektschulen – Und wir sind eine von ihnen!

Sie sind ganz „normale” Schulen, aber mit einer besonderen Schwerpunktsetzung: UNESCO-Projektschulen engagieren sich für eine Kultur des Friedens, für den Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Entwicklung und für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich. Das Schulleben gestalten sie im Sinne des interkulturellen Lernens. Das übergeordnete Bildungsziel der UNESCO-Projektschulen lautet: Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt.

Quelle: http://www.unesco.de/bildung/ups.html (Es wurden Veränderungen des Textes vorgenommen)

 

Wir freuen uns auf eure Projektvorschläge. Falls ihr noch keine konkrete Idee habt, aber Interesse an Projekten mitzuarbeiten, meldet euch bitte bei uns!

Die AG trifft sich nach Absprache dienstags in der 7./8. Stunde in R. 71 – bei Interesse könnt ihr jederzeit reinschauen!

Wen kann ich ansprechen?

Frau Gausche, Frau Halle, Frau Holz, Frau Ende, Herrn Bahte-Rulfs und Herrn Strobelt